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Noémi Vizi
- Fotó: Darko
- Lesezeit: 3 Minuten
Pécs – Hunyadi 29 Apartments mit einem märchenhaften Garten
Pécs ist das Zentrum Südtransdanubiens und die fünftgrößte Stadt Ungarns mit etwa 140.000 Einwohnern. Die Region wurde zunächst von Kelten und pannonischen Stämmen bewohnt, bevor die Römer im 2. Jahrhundert die Stadt unter dem Namen Sopianae gründeten. Zwei Jahrhunderte später entwickelte sie sich zu einem bedeutenden christlichen Zentrum. Der entdeckte frühchristliche Friedhof gehört seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe. König Stephan der Heilige gründete hier im Jahr 1009 ein Bistum, und 1367 errichtete König Ludwig der Große die erste Universität der Stadt. Den kulturellen Ruhm von Pécs prägte außerdem Bischof Janus Pannonius, einer der bedeutendsten Vertreter der ungarischen lateinischen Dichtung. Bei einem Spaziergang durch die Innenstadt entdeckt man zahlreiche Bauwerke, die an die 150-jährige osmanische Herrschaft erinnern, darunter die Moschee von Pascha Gazi Kasim. Im 19. und 20. Jahrhundert spielten neben dem Bergbau auch die Industrialisierung und zahlreiche Fabriken eine wichtige Rolle für die Stadt. Hier entstanden unter anderem eine Geflügelverarbeitungsanlage, eine Eisengießerei, eine Molkerei, eine Papierfabrik und eine Tabakfabrik. Den größten internationalen Bekanntheitsgrad erlangte Pécs jedoch durch die Zsolnay-Porzellanmanufaktur, die Brauerei, die Handschuhfabrik und die Orgelbauwerkstatt.
Wer Pécs besucht, sollte neben der Moschee und dem Zsolnay-Kulturviertel unbedingt auch den Széchenyi-Platz und die Basilika besichtigen. Empfehlenswert sind außerdem ein Ausflug auf den Kalvarienberg, Spaziergänge im Mecsek-Gebirge sowie der Blick über die Stadt vom Fernsehturm. In der Umgebung befinden sich einige der besten Weinregionen Ungarns, darunter Villány, Szekszárd und das weniger bekannte Palkonya. Wer einige Tage in der Komitat Baranya verbringt, sollte daher unbedingt einen Tag dem Weintourismus widmen.
Die Hunyadi 29 Apartments bieten eine hervorragende Möglichkeit zum Entspannen und Erholen. Das Gästehaus liegt in einer ruhigen Straße, nur etwa 10 Gehminuten vom Széchenyi-Platz entfernt, und besteht aus fünf eigenständigen Apartments. Jede Unterkunft verfügt über eine individuelle Ausstattung und ein eigenes Design, was sich bereits in den Namen widerspiegelt: Bronze, White, Red, Green und Gold. Die Atmosphäre verbindet die Welt der zeitgenössischen Kunst mit einem klassischen Lebensgefühl. Der Zsolnay-Eingangsbereich sowie die sichtbaren Dachbalken verleihen dem Gebäude einen besonderen Charakter und vermitteln ein authentisches Pécser Lebensgefühl. Eine Besonderheit stellt das Green Apartment dar: Ein Graffiti-Künstler hat hier einige ikonische Momente aus dem Leben der Stadt verewigt. Dazu gehört beispielsweise die Darstellung einer Dame, die stets mit einer Skála- und/oder Tesco-Einkaufstasche durch Pécs unterwegs war. Auf diese Weise tauchen die Gäste ein Stück weit in den Alltag der Stadt ein.
Das Apartmenthaus verfügt außerdem über einen wunderschönen mediterranen Garten mit einem kleinen Gartenteich. Während man im Garten-Whirlpool entspannt oder im Fitnessraum trainiert, kann man dem Zwitschern der Vögel lauschen und vollkommen abschalten. Da die Unterkunft tierfreundlich ist, können Gäste auch ihre eigenen Haustiere mitbringen. Nach der Erholung kann man wieder in Richtung Innenstadt aufbrechen, die Geschäfte und Restaurants entdecken und vielleicht sogar ähnlich talentierte Musiker kennenlernen, wie die in Pécs entstandenen und inzwischen landesweit bekannten Bands Halott Pénz, Punnany Massif, Kispál és a Borz, Kiscsillag und 30Y, die hier vor einigen Jahrzehnten entdeckt wurden. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Pécs!
Die Immobilie steht derzeit zum Verkauf; weitere Informationen erhalten Sie unter hello@dandan.hu.
An die Worte von XY anknüpfend: In dieser Villa wurde der Wunsch verwirklicht, dass eine Parklandschaft selbst zum Lebensraum wird. Die Glaswände und Fensterflächen verstärken das Gefühl, durch die Natur zu gehen – von einem Gebäude zum nächsten. Dies ist eine perfekte Umsetzung moderner Architektur: Aus der Ferne wirkt das Gebäude einstöckig, während sich seine wahre architektonische Form erst aus bestimmten Blickwinkeln – wenn man den Hügel umrundet – vollständig entfaltet. Auch dies unterstreicht die Nähe zur Natur und die Harmonie zwischen Innen- und Außenraum.
Der derzeitige Eigentümer der Traumvilla führte Dániel Csorba über das Anwesen; den dazu gedrehten Dokumentarfilm können Sie hier ansehen.








