- Noémi Vizi
- Foto: (RECHungary)
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Vom Herrenhaus zum Restaurant – Die Wiedergeburt eines fast 100 Jahre alten Gutshauses
Im II. Bezirk von Budapest wurde ein in den 1930er-Jahren erbautes Herrenhaus in ein Restaurant umgewandelt. Die ursprüngliche Idee war, einen familienfreundlichen Gastronomiebetrieb zu schaffen, der die ungarische Küche präsentiert, während die Inneneinrichtung vollständig modern gestaltet wird. Die besonderen Gegebenheiten des Herrenhauses waren dafür ideal geeignet. Das Gebäude mit seinem Mansarddach wird von jahrzehntealten Bäumen umgeben, in deren Schatten ein wunderschöner Gartenbereich mit Grillmöglichkeit gestaltet werden konnte. Die Fensterläden verleihen der Ansicht zusätzlichen Charme. Im Inneren sorgen Parkettboden, Holzmöbel, ein Kamin sowie helle Beige-Töne für eine warme, wohnliche Atmosphäre. Aus dem Traum wurde Wirklichkeit – das Remetekert Restaurant entstand.
Das fast 100 Jahre alte Herrenhaus wurde vollständig neu belebt und von einem Wohngebäude in einen Gastronomiebetrieb verwandelt. Die wichtigsten architektonischen Merkmale blieben erhalten, gleichzeitig wurde das Gebäude entsprechend dem Zeitgeist und seiner neuen Nutzung modernisiert. Die Eigentümer engagieren sich für die Förderung der ungarischen Gastronomie und setzen alles daran, ihren Gästen traditionelle ungarische Geschmäcker näherzubringen. Die Speisekarte wird regelmäßig aktualisiert, und viele Bewohner aus der Umgebung besuchen das Restaurant aufgrund des wöchentlich wechselnden Mittagsmenüs. Im eleganten, bürgerlichen Gartenbereich wurden bereits zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, darunter Familienfeiern und Hochzeiten.
In der Nähe des Remetekert befindet sich eine Kirche, die Kirche der Geburt Mariens in Máriaremete (Kisboldogasszony-Basilika – Pfarrkirche Máriaremete), die mit ihrem Glockenspiel die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zieht. Ihre Geschichte reicht in die Zeit nach der Vertreibung der Osmanen zurück. Damals wurde Hidegkút entvölkert und später von deutschen Siedlern neu besiedelt. Eine von ihnen, Katalin Thalwieser, heiratete hier und brachte 1713 ein Bild der Heiligen Maria mit1. Sie befestigte es an einer Esche. Zunächst kam nur sie selbst hierher, um zu beten, doch bald besuchten immer mehr Menschen diesen Ort. Der Legende nach vollbrachte das Bild sogar ein Wunder: Eine blinde Frau, die darunter betete, erhielt ihr Augenlicht zurück2. Der Grundbesitzer Ignác Terstyánszky erkannte den Bedarf an einer Kapelle und beschloss, eine aus Holz errichten zu lassen3. Diese wurde schnell sehr beliebt, sodass die steigende Zahl der Gläubigen bald den Bau einer steinernen Kapelle erforderlich machte. Diese wurde genau an der Stelle errichtet, an der einst die Esche stand. Von 1808 bis 1898 empfing sie Pilger. Im Jahr 1879 wurde der Verein der Kapelle der Seligen Jungfrau Maria von Máriaremete gegründet, der sich für den Bau einer angemessenen Wallfahrtskirche einsetzte. Daraus entstand die zuvor erwähnte Kirche der Geburt Mariens in Máriaremete, die 1899 geweiht wurde. Der Garten der Kirche strahlt Ruhe aus und lädt nach dem Mittagessen zu einem angenehmen Spaziergang ein.
Wenn Sie Zeit haben, besuchen Sie das Remetekert und träumen Sie im Schatten der Bäume – während die Kinder auf dem Spielplatz spielen – davon, wie das Leben in diesem Herrenhaus in den 1930er-Jahren gewesen sein könnte.
Die Immobilie steht derzeit zum Verkauf. Sollte dieses Gastronomieobjekt mit seinen hervorragenden Renditemöglichkeiten Ihr Interesse geweckt haben oder Sie eine neue Nutzung dafür suchen, könnte es nach einer entsprechenden Umgestaltung auch ideal als kleinere Seniorenresidenz dienen (in der Umgebung gibt es bereits drei Einrichtungen dieser Art, die vollständig ausgelastet sind). Wenn Sie die Immobilie persönlich besichtigen möchten, kontaktieren Sie bitte Dániel Vitáry unter hello@dandan.hu oder telefonisch unter +36 30 618 2271.








